Schulpartnerschaft überwindet Grenzen!

Endlich sind sie da, unsere Freunde aus Nepal

Nach dreimaligen Vorsprechen in der deutschen Botschaft in Nepal und unzähligen E-Mails von Freiberg an die Botschaft hielten Nima Tshering Lama (unser Projektkoordinator in Nepal), Tasi, Sujan, Kalpana, Sunita, Nabin und Smriti am 21. August 2014 ihre Visa in der Hand.Am 22. August erhielten wir die Flugbestätigung und am Mittwoch, dem 27. August gegen 8:00 Uhr, nahmen Jonas und Stefan Benkert unsere Gäste aus Nepal in Frankfurt am Main in Empfang.

 

Schon die Fahrt nach Freiberg war ein Erlebnis. Der Empfang im PI-Haus war sehr herzlich und emotional – endlich waren sie da. Nach einem gemeinsamen Nudelessen, die Tomatensauce wurde von den Nepalis nachgewürzt und war total scharf, gab es ein erstes Briefing und einen kleinen Rundgang durch die Altstadt von Freiberg. Nima, Tasi, Sujan, Kalpana, Sunita, Nabin und Smriti erfuhren schon am ersten Tag vom Prinzenraub in Freiberg, lernten unsere Schule und das größte Nepalbuch der Welt kennen, schauten in der Rösterei Momo vorbei und genossen die erste ice cream. Todmüde fielen alle am Abend ins Bett.

Am Donnerstag war Waldspaziergang mit Picknick angesagt. Am Nachmittag gab es dann den großen Auftritt in der Rathausdiele. Knut Neumann wurde in den Ruhestand verabschiedet. Unsere nepalesischen Freunde haben sich mit einem Tanz, für die Unterstützung des Projektes, bei ihm und bei Oberbürgermeister Schramm bedankt. Am Abend wurden wir Freiberger mit einem köstlichen traditionellen nepalesischen Essen verwöhnt.

Der Freitag begann mit einem Höhepunkt – die erste Schwimmstunde. Schwimmmeister Alexander Vogt hatte das absolute Feeling für die Nepalis. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Nach anderthalb Stunden waren bereits einige Bahnen mit Schwimmgürtel und einer Schwimmhilfe zurückgelegt. Bedenkt man, dass die 6 Schüler noch nie vorher mit dem ganzen Körper im Wasser waren, ist es ein tolles Ergebnis, eben Naturtalente. Zum Abschluss wurde noch kräftig die Rutsche im Johannisbad genutzt. Bis Sonntag schlossen sich noch weitere zwei Schwimmeinheiten an. Es gäbe zu den ersten Tagen noch viel zu berichten. So gab es ein Treffen mit dem Theaterjugendclub, wir haben gemeinsam gebastelt und im PI-Haus eine große Grillparty mit den zukünftigen Gasteltern veranstaltet.

Am Sonntag gab es dann den ersten Umzug. Von der gemeinsamen Unterkunft im PI-Haus ging es in die Gastfamilien.
Am Montag geht es nach Dresden und Dienstag steht der erste Unterrichtstag an.

 

Autor:

Unbekannt