Schulpartnerschaft überwindet Grenzen!

Kaffee

 

 

Gerechter Handel und die beste Qualität für unsere Kunden – das ist unsere Kaffeephilosophie.

Kaffeeanbau in Nepal ist relativ jung, war es doch hauptsächlich Tee, der am Fuße des Himalaya angebaut wurde. Heute wird die Qualität des nepalesischen Hochlandkaffees weltweit geschätzt. Unsere Kaffeebauern leben in einer Höhe von 1.000 bis 1.300 Meter.

Die Bauern im Dorf ernten die Kaffeekirschen und bringen sie zur Sammelstelle im gleichen Dorf (manche Bauern haben inzwischen auch ihre eigenen Pulper). Dort werden die Kirschen geprüft, sortiert, gepulpt, fermentiert, gewaschen und 2-3 Wochen getrocknet (Parchment). Erntezeit in Nepal ist November bis März/ April je nach Wetter. Unsere Projektpartner in Nepal kontrollieren die Qualität. Am Ende der Ernte wird das Parchment abgeholt und nach Kathmandu gebracht. Dort wird es gelagert bis zum Shipment. Kurz vor dem Shipment wird das Parchment nochmals händisch sortiert, in 30 kg Jutesäcke verpackt und an Cargo übergeben.

 

Nepals Kaffeebauern sind gut bezahlte Kaffeebauern, da der Staat einen Mindestlohn festgelegt hat. Der Preis liegt wohl über Fair. Die meisten dieser Bauern leben sehr abgelegen von Subsistenzwirtschaft. Das Geld das sie vom Kaffeeverkauf bekommen ermöglicht ihnen etwas Cash zu haben um Ausgaben für Ausbildung, medizinische Versorgung, Hausbau, aber auch um eine Hochzeit zu finanzieren. Viele Kleinbauern sparen um für Notfälle gerüstet zu sein. Die meisten dieser Bauern haben 10 – 100 Kaffeebäume. Bauern die mehr als 100 Kaffeebäume haben und den Kaffeeanbau tatsächlich als Business sehen, leben sehr gut damit.

 

Unser Kaffee kommt aus biologischem Anbau und wird zu gerechten Konditionen gehandelt. Im Kaffeepreis sind pro Kilogramm Kaffee drei Euro zur Unterstützung unseres Bildungsprojektes in Gati und den Nachbardörfern enthalten.

 

Seit 2018 beziehen wir auch ca. 60 kg Kaffee pro Jahr aus unserem Partnerdorf Gati. Mehr über unser Kaffeeprojekt in Gati erfahren sie hier.

 

In Deutschland röstet und verpackt die Kaffeegruppe unserer Schülerfirma den Kaffee in der Rösterei Momo. Wir freuen uns über die Kooperation mit Geschäftsführer Mike Brettschneider, mit dem wir 2011 das Projekt starteten. Man kann in der Rösterei Momo unseren Kaffee käuflich erwerben, sei es in flüssiger Form zu einem leckeren Stück Kuchen im Café selbst oder in Bohnen oder gemahlen für die eigene Kaffeemaschine zuhause.